Konferenz und Mieter-Demo am Wochenende

Münchens Mieter machen sich am 5. & 6. April bemerkbar. Im Mucca können sich Interessierte am Freitag und Samstag  bei der Konferenz „Mietenwahnsinn stoppen – Handlungsfeld Kommune“ austauschen. Der DMB Mieterverein München ist zusammen mit dem Mieternetzwerk „ausspekuliert“ lokaler Mitveranstalter. Am Samstag um 13.30 Uhr protestieren Münchens Mieter dann auf Initiative von „ausspekuliert hin“ am Leonrodplatz gegen Miethaie und Spekulanten. Bundesweit rufen am 6. April Organisationen, Bündnisse und Initiativen dazu auf, gegen Verdrängung und für ein Recht auf bezahlbares Wohnen zu demonstrieren.

Zur Konferenz:

Wie können Städte und Gemeinden das Thema bezahlbares Wohnen umsetzen? Um diese Frage dreht sich die Konferenz „Mietenwahnsinn stoppen – Handlungsfeld Kommune“ des bundesweiten Netzwerks „Mieten & Wohnen“ am Freitag, 5. und Samstag, 6. April. Es ist die vierte Konferenz des Netzwerks – erstmalig treffen sich die Teilnehmer in München. Und zwar im Mucca (Munich Center of Community Arts/ Kreativquartier/ Schwere-Reiter-Str. 2).

Expert*innen und Mieter*innen gehen der Frage nach, wie auf kommunaler Ebene Wohnungslosigkeit bekämpft und damit das Recht auf Wohnen umgesetzt werden kann. Zum Auftakt der Konferenz wird der Architekt, Stadtplaner und Buchautor Robert Kaltenbrunner über „Voraussetzungen und Zukunft des urbanen Wohnens“ referieren. Den Abschluss bildet die Podiumsdiskussion zu „gemeinsamen Bündnissen gegen den Mietenwahnsinn und für bezahlbares Wohnen“ am Samstagnachmittag. Einleitend spricht Beatrix Zurek, die Vorsitzende des DMB Mietervereins München und Landesvorsitzende des DMB Bayern, über die Situation in München und Bayern. Anschließend diskutieren Simone Burger (Vorsitzende DGB Kreisverband München), Lukas Siebenkotten (Direktor des Deutschen Mieterbundes), Stephan Nagel (Diakonisches Werk Hamburg), Magnus Hengge (Nachbarschaftsnetzwerk Bizim Kiez, Berlin) und Jennifer Wallace (ausspekuliert, München).

Die Konferenz ist öffentlich, um eine vorherige Anmeldung interessierter Münchner beim Netzwerk wird gebeten (www.netzwerk-mieten-wohnen.de, Eintritt 40 Euro, Ermäßigungen möglich).

Zur Demonstration:

Immobilienspekulanten müssen mit zunehmendem Widerstand rechnen. Das ist die Botschaft des Protests der vom Mieterverein München unterstützten Bürgerinitiative „ausspekuliert“ am Samstag, 6. April, um 13.30 Uhr auf dem Leonrodplatz.

Bei der Demonstration wird das Münchner Kindl als Symbol der Liebenswürdigkeit Münchens von Mithaien zu Grabe getragen. Münchner sind aufgerufen, als Miethai-Jäger oder Heilsbringer, Kinderärzte oder Mama Bavaria zu kommen. Und für folgendes Motto einzustehen: Wohnen ist ein Menschenrecht – kein Luxusgut!

Mehr Infos unter: www.ausspekuliert.de

Illustration: Miriam Bauer www.miriambauer.com

 
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