Doku über Mieten-Wahnsinn jetzt in Kinos

Der Dokumentarfilm „Push – Für das Recht auf Wohnen“ ist am 6. Juni bundesweit in den Kinos angelaufen. Der Deutsche Mieterbund Bayern ist einer der Kooperationspartner des Films. In der Dokumentation begleitet der schwedische Regisseur Frederik Gertten die Juristin Leilani Farha bei ihrer Arbeit. Die Kanadierin ist die „Sonderberichterstatterin der UN für angemessenes Wohnen“. Farha sieht sich die dramatische Wohnsituation in verschiedenen Ländern an und versucht die Politik davon zu überzeugen, dass Wohnen ein fundamentales Menschenrecht ist.

Wohnen als Ware

Der Film dokumentiert einen sozialen Epochenbruch: den Wandel der Wohnung vom Menschenrecht zur Ware, der sich nach der Finanzkrise 2008 massiv verstärkte. Dadurch, dass Wohnraum für Spekulation so interessant geworden ist, steigen die Mieten in Höhen, die sich selbst die Mittelschicht nicht mehr leisten kann. So verbleiben nur noch die Reichen in den Städten. Dieses Problem thematisiert „Push“, verliert aber trotz allem nicht die Hoffnung auf Besserung der Lage.

Mehr Infos zum Film gibt es hier.

In München zeigt „Push“ das Monopol Kino.

 

 
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