Petition gegen den Verkauf des Strafjustizzentrums

Das Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße wird nach dem Umzug der Justizbehörden in den Neubau am Leonrodplatz nicht mehr benötigt. Nun plant der Freistaat Bayern, die Liegenschaft in zentraler Lage an private Investoren zu verkaufen. Dagegen hat der Arbeitskreis Junges Forum des Münchner Forum e.V. gemeinsam mit dem DMB Mieterverein München, der Initiative abbrechenabbrechen und #ausspekuliert eine Petition gestartet. „Wohnraum statt Rendite – Verkauf des Justizzentrums stoppen!“ fordert:

  1. Kein Verkauf an private Investoren
  2. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auf dem Gelände
  3. Erhalt des Gebäudes und eine innovative, gemeinwohlorientierte Nachnutzung

Jetzt mitmachen! Die Petition finden Sie hier.

 „Der Freistaat Bayern darf alte Fehler nicht wiederholen. Ein Grundstück in bester Münchner Lage an den Meistbietenden zu verkaufen, wäre ein fataler Fehler. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass dann kein bezahlbarer Mietwohnraum entsteht. Doch den braucht München so dringend. Der Freistaat muss endlich im Sinne seiner Bürger handeln. Und beim Thema bezahlbarer Wohnraum nicht nur auf leere Worte setzen, sondern handeln. Nun hätte die Landesregierung aus CSU und Freien Wählern die Möglichkeit dazu. Es gibt gute Vorschläge, was aus dem Grundstück und dem Gebäude gemacht werden könnte, die umgesetzt werden müssen. Das alte Strafjustizzentrum sollte ein Aushängeschild für München und die Bemühungen der Regierung für bezahlbares Wohnen werden – und kein Mahnmal für das Versagen in der Wohnungsfrage“, sagt Angela Lutz-Plank, Geschäftsführerin DMB Mieterverein München

Die Initiatoren kritisieren insbesondere den Mangel an Transparenz und echter Bürgerbeteiligung: Eine Machbarkeitsstudie zur künftigen Nutzung wurde zwar in Auftrag gegeben, Ergebnisse wurden bislang jedoch nicht veröffentlicht. Auch ein geplanter Runder Tisch mit Beteiligung von Initiativen, Stadtpolitik und Ministerium wurde durch die überraschende Verkaufsankündigung des Bauministers Bernreiter vorzeitig unterlaufen. Die Petition kann online unterzeichnet werden.

Mitteilung vom 28.08.2025

 
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