Visionen für das Strafjustizzentrum

Engagierte zeigen Visionen für das Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße. Foto: Astrid Schmidhuber/Mieterverein München

Bei einer Fotoaktion am Dienstag, den 16.09.25 vor dem Strafjustizzentrum haben der Mieterverein München, AbbrechenAbbrechen, #ausspekuliert und das Junge Forum Visionen für die Zukunft des Areals visualisiert. Und was die Bayerische Staatsregierung plant: Verkauf an Investoren und Abriss. „Was auch immer auf diesem Filetgrundstück nach einem Verkauf entsteht, wird nicht im Sinne der Münchner sein“, sagt Monika Schmid-Balzert, stellvertretende Geschäftsführerin des DMB Mieterverein München.

Bei einem Ideenwettbewerb von AbbrechenAbbrechen mit über 100 Einsendungen, einer seit knapp drei Wochen laufenden Petition mit über 6000 Unterzeichnern und einer seit Wochen andauernden Diskussionen in der Münchner Politik und Stadtgesellschaft zeigen die Münchner deutlich, dass sie es ablehnen, dass die Staatsregierung das Grundstück verscherbelt. „Wir fordern Bauminister Christian Bernreiter auf, dass das Justizzentrum in öffentlicher Hand bleibt und bezahlbarer Wohnraum für eine breite Bevölkerungsschicht entsteht – etwa durch die Überlassung des Grundstücks in Erbbaurecht an eine soziale Initiative oder Genossenschaft“, sagt Schmid-Balzert.

Foto: Astrid Schmidhuber/Mieterverein München

Pressemitteilung vom 17.09.2025

 
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