120 Organisationen rufen zu Mietendemo am Samstag, 7. Februar auf dem Odeonsplatz auf

Von #ausspekuliert bis Wörth8 e.V. rufen über 120 Vereine, Initiativen und Mietergemeinschaften dazu auf, am Samstag, den 7. Februar um 14 Uhr auf den Odeonsplatz zu kommen, um ein starkes Zeichen für bezahlbares Wohnen zu setzen.
„Die Sorge um das eigene Zuhause ist eine zutiefst existenzielle Angst, die den sozialen Frieden stark gefährdet. Wir sind die Menschen, die hier leben. Unsere Stadt gehört nicht dem Profit und der Spekulation“, sagt Matthias Weinzierl.
Deshalb haben beim Bühnenprogramm betroffenen Mieter*innen das Wort. „Wir fordern einen politischen Kurswechsel: Mieten deckeln, Spekulation stoppen, Leerstand verhindern, Sozialwohnungen erhalten und öffentlichen Boden nicht weiter privatisieren. Denn Menschen aus allen Lebenslagen sind betroffen – Studierende, Familien, Geflüchtete, Rentner*innen, Auszubildende und Gewerbetreibende“, sagt Julia Richter.
Moderieren wird der Rapper Roger Rekless (Deichkind), gerahmt wird das Programm von musikalischen Beiträgen von Hans Well & Wellbappn und Leniliciouz & dichter mit Steezy Tigers Band und einem Redebeitrag des Kabarettisten Christoph Süß (Quer im BR). Zudem wird Monika Schmid-Balzert vom DMB Mieterverein München die dramatische Mietsituation in der Stadt schildern und Melanie Weber-Moritz, Präsidentin Deutscher Mieterbund, den Blick auf diebundespolitische Perspektive richten. Aus der Stadtpolitik sprechen der Grüne OB-Kandidaten Dominik Krause, SPD-Fraktionschef Christian Köning und Stefan Jagel (Linke).
Gegen 15 Uhr wird sich ein Demozug mit musikalischen Wagen mit DJ Klor, Münchner Ruhestörung, Alpine Family, Faileri Failera, Express Brass Band und Drumadama durch die gentrifizierte Maxvorstadt in Bewegung setzen.
Zur Abschlusskundgebung gegen 16.30 Uhr spielt Maxi Pongratz auf und Betroffene und Karin Lohr von der Straßenzeitung BISS schildert die dramatische Wohnsituation für Menschen in sozialen Schwierigkeiten.
Mehr Infos gibt’s auf www.mietendemo-muenchen.de
Pressemitteilung vom 05.02.2026